Hier erfahrt Ihr in Kürze Verschiedenes über

... Schließprofile, erforderliche Maße, Casetypen, div. Fachbegriffe aus dem Casebau und mehr...

 

HE

1 HE (Höheneinheit) entspricht 44,5 mm, das sind ca. 1,75 " (Zoll). Die meisten Herstellerfür Rackeinbaugeräte halten sich an diesen Standard. Jedoch sollte man bei der Planung eines Case berücksichtigen, ob nicht z.B. Gummifüße dieses Maß über den Haufen werfen. In den meisten Fällen kann man sie vor dem Einbau demontieren. Oft sind auch Schrauben an der Gehäuseunterseite beim Einbau hinderlich. Deshalb:

Racks aus unserem Haus haben pro HE das Rastermaß 45 mm.

 

19" (Zoll)

1 Zoll sind 25,4 mm, also sind 19 Zoll = 482,6 mm. Hier ist jedoch die Frontplattenbreite gemeint !! Die Gehäuse dahinter sollten 445 mm (17,5") (max. 450 mm) nicht überschreiten, damit sie zwischen die Rackschienen passen. Auch hier halten sich die meisten Hersteller an diesen Standard.

19''-Racks sind außen immer 53 cm breit.

Darüber hinaus gibt es noch 9,5-Zoll-Geräte. Auch hier gilt: Das ist die Breite der Frontplatte incl. Befestigungs"ohren". Bei einem Mix von 19''- und 9,5''-Equipment ist es möglich zwei 9,5''-Geräte nebeneinander mit je einem "Ohr" links bzw. rechts zu stellen und miteinander zu verbinden.

 

Racktiefe

Ein entscheidendes Kriterium bei der Planung eines Racks ist dessen Tiefe. Diese misst man ab Frontplattenrückseite bis zur letzten hervorstehenden Buchse hinten. Dabei ist mitentscheidend, ob bei hinten geschlossenem Deckel Stecker drin bleiben oder ob z.B. noch eine Mehrfachsteckdose hinten rein soll.

Unsere Racks haben eine Standardtiefe von 41 cm. Wir messen von der Rackschiene bis hintere Deckelinnenseite. Der Korpus ist dann 40 cm tief. Die Rackschienen vorn sind immer 18-20 mm eingerückt, damit vorstehende Bedienelemente geschützt sind. Somit sind vorn 5,5 oder 8 cm Platz.

Prinzipiell ist jede Tiefe machbar - wir hatten schon Racks 4HE mit 80 cm Tiefe zu fertigen. Es ist jedoch übersichtlicher - sowohl für den Kunden als auch für uns - unsere Standardtiefen ab 31 cm in 5cm-Schritten zu verwenden.

 

Shock-Mount

Fü r sehr empfindliche Gerätschaften gibt es als zusätzlichen Schutz gegen Erschütterungen mehrere Möglichkeiten grobe Stöße beim Transport, Be- & Entladen abzufangen bzw. deren Folgen zu minimieren. Hier sind die Rackschienen auf Schwingmetallen gelagert oder ein komplettes Innenrack nur aus Holz wird in Schaumgummi gebettet. Diese Racks sind 6 cm breiter und höher als normale Racks.

Entscheidender Vorteil für shock-mounted-Racks: Es gibt so gut wie keine Ausfälle von technischem Gerät mehr.

 

Truhencase/ Truhe

Das ist eine Kiste mit Deckel oben, wie eben bei einer Truhe. Meistens mit ~> Deckelfeststellscharnier <~ oder mit abnehmbarem Deckel konzipiert. Hier sind entweder hinten zwei extra Verschlüsse oder trennbare Scharniere

Bei Truhen mit abnehmbarem Deckel ist es möglich diese so flach wie möglich auszuführen (40 oder 75 mm) oder das Case bei bis zu 50% der Gesamthöhe zu teilen

Hier sind die Gestaltungsmöglichkeiten der Innenausstattung vielfältig. Ob fest eingeteilte Fächer oder im Raster verstellbare Trennwände - vieles ist hier unproblematisch.

 

Deckelfeststellscharnier/ Deckelfeststeller

Das ist ein Scharnier, dessen Zusatzbügel einen geöffneten Deckel bei ca. 95° fixiert, damit er nicht nach hinten fällt. Erstens ist das Handling bequemer; zweitens wird der Schwerpunkt eines geöffneten Cases nicht unnötig weiter nach hinten verlagert. So kann es beispielsweise nicht passieren, dass ein Case nach Entnahme des letzten Inhaltes nach hinten kippt.

 

Haubencase

Ein Haubencase ist logischerweise eine um 180° gedrehte Truhe. Der entscheidende Vorteil dieser Case-Variante ist, dass bei abgenommenem Deckel (Haube) alle Seiten des Transportgutes uneingeschränkt zugänglich sind. Meist sind das Cases für Mischpulte, Drucker, Kopierer, Beamer u. a.. Haubencases haben fast nie Klappdeckel.

Nachteil: Fächer für Zubehör sind nur begrenzt oder mit einigem Aufwand realisierbar.

 

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